Betriebe informieren über Auszubildungen
Schwäbische.de, 22.11.2011
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Betriebe informieren über
Ausbildungen
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ÜBERLINGEN - Sie zählt mittlerweile zu
den größten ihrer Art im westlichen Bodenseekreis: die Berufsmesse
„Berufe am See“ im Überlinger Kursaal.
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Groß ist auch der Andrang zwischen den Ständen der rund 40
Teilnehmenden Betriebe. „Mehr ist auch räumlich gar nicht möglich“,
sagt Klaus Röber, Berufsberater bei der Agentur für Arbeit.
Nahezu alle Schüler der Hauptschulen,
Realschulen und Gymnasien aus der Umgebung sind gekommen, um
Informationen über ihren zukünftigen Berufsweg zu sammeln. Die
Betriebe kommen alle aus der Region und folgen einem der Wünsche
der Agentur für Arbeit: Die Schüler sollen mit ihrem Gegenüber auf
Augenhöhe kommunizieren können. Das klappt dann am besten, wenn –
wie bei den meisten Ständen – die Azubis selbst den potenziellen
Traumberuf erklären.
Und das funktioniert: „Die konnten mir hier
wirklich weiterhelfen“, erklärt Victor Frey. Der Werkrealschüler
besucht derzeit die neunte Klasse und hat sich bei vier
verschiedenen Firmen über die Ausbildung zum Elektroniker
informiert. Neben den Betrieben sind auch verschiedene
weiterführende Schulen und Behörden vertreten.
Aber nicht nur firmenspezifische Auskünfte
erhalten die Schüler. Bei verschiedenen Vorträgen erfahren die
kommenden Berufseinsteiger, wie sie am besten Einstellungstests bei
Bewerbungen meistern können. Mitarbeiter der Firma Allweier zeigen
den Schülern, wie ein Vorstellungsgespräch abläuft.
Die Erwartungen sind bei den Schülern jedenfalls
leicht zu erfüllen: „Ich wollte einfach mal gucken, welche Vielfalt
an Berufen es am See gibt“, erklärt Florian Raimann, der zurzeit
das Kaufmännische Berufskolleg 1 besucht.
Neues gab es für ihn allerdings nicht. „Da sind
nur die Betriebe, die ich schon kannte.“ Denn er habe sich schon im
Vorfeld über die verschiedenen Ausbildungen zum Kaufmann
informiert.
Zwar sind auf der Messe so gut wie alle Berufe
vertreten, der ein oder andere fehlt allerdings doch. „Ich wollte
was mit Tieren machen“, sagt Sara Geßner. Einen Tierarzt hat die
Hauptschülerin auf der Messe leider nicht gefunden. Dafür hat sie
sich mit Prospekten über die Ausbildung als Gärtnerin
beziehungsweise Floristin ausgestattet. Sie behält dennoch ein
positives Bild von der Berufsmesse: „Ich fänds gut, wenn es so was
öfter gäbe.“
Auch die Betriebe selbst zeigen sich zufrieden.
„Die Leute kommen gezielter auf einen zu als bei großen Messen wie
beispielsweise der IBO“, sagt Thomas Weber, Ausbilder bei
Cassidian. Darunter seien auch viele potenzielle Bewerber, wie ein
Rückmeldebogen der Firma zeigt.